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Der Frankfurter Tag Index (FTI)

Bei der Berechnung des FTI, muss zunächst der Dauerschallpegel für das Indexgebiet berechnet werden. Dies geschieht in der Regel für die 6 verkehrsreichsten Monate eines Jahres. Das Indexgebiet ist mit der Kontur des Fluggeräusch-Dauerschallpegels (LAeq) >= 53 dB(A) definiert. Dieser Wert geht aus der Studie „Belästigung durch Fluglärm im Umfeld des Frankfurter Flughafens“ von Schreckenberg und Meis (2006) hervor, wonach sich bei einem Dauerschalpegel von 53 dB(A) 25% der Bevölkerung als hochbelästigt einstufen.

Nach der Berechnung des Dauerschallpegels wird für definierte Pegelklassen die Bevölkerungszahl ermittelt. Man weiß dann also, wie viele Menschen im Indexgebiet welchem Lärmpegel ausgesetzt sind.

Die reine Bevölkerungszahl sagt aber noch nichts darüber aus, wie der Lärm auf die Menschen wirkt. An diesem Punkt wird die, in der Studie „Belästigung durch Fluglärm im Umfeld des Frankfurter Flughafens“ von Schreckenberg und Meis (2006) ermittelte, Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen dem Dauerschallpegel des Fluglärms und dem Prozentsatz der Bevölkerung, die sich als hochbelästigt einstufen, zu Hilfe genommen. Diese Dosis-Wirkungsbeziehung sagt aus, wieviel Prozent der Bevölkerung sich bei einem bestimmten Dauerschallpegel hoch belästigt fühlen.

Am Ende der Berechnung steht die Anzahl der Hochbelästigten Personen als Indexwert (FTI).